Kirche und Geld

Obwohl in der Kirche vieles auf ehrenamtlicher Basis geschieht - wahrscheinlich sogar das meiste - braucht Kirche Geld.

Am meisten wird für das Personal ausgegeben: Pfarrerinnen und Pfarrer, Diakoninnen und Diakone, Religionspädagoginnen und Religionspädagogen, Mesnerinnen und Mesner, Sekretärinnen und Sekretäre - und noch viele mehr - sind vom Arbeitgeber Kirche angestellt und werden von der Landeskirche oder den einzelnen Kirchengemeinden bezahlt.

Weitere Ausgabenbereiche sind:

  • Fortbildung
  • Diakonie
  • Immobilien
  • Ökumene und Entwicklungsdienst
  • Leitung und Verwaltung

Insgesamt hat die Bayerische Landeskirche einen Haushalt in Höhe von etwa 760 Millionen Euro pro Jahr.

Aufgebracht wird dieses Geld in erster Linie durch die Kirchensteuer. Dazu kommen noch Einnahmen aus Vermögen, Vertragsleistungen des Staates und Entnahme aus Rücklagen.

In den Kirchengemeinden vor Ort sind zwei weitere Einnahmequellen besonders wichtig:

  • Mit Spenden und Kollekten finanzieren Sie einen großen Anteil der Aufgaben der Kirchengemeinden.
  • Mit dem Kirchgeld wird auch speziell die Ortsgemeinde finanziert. Das Kirchgeld ist ein Teil der Kirchensteuer, wird aber nicht zentral über die Finanzbehörden eingezogen, sondern wird per Bescheid von den Kirchgeldpfllichtigen erhoben. Sie sollen sich entsprechend einer Tabelle für Ihr Einkommen selbst eingruppieren und Ihren Kirchgeldbetrag bezahlen. Er beläuft sich auf einen Betrag von 5 Euro (bei einem Einkommen ab 8.005€ jährlich) bis zu 100 Euro (bei einem Einkommen über 70.000€ jährlich).


Mehr Informationen über Kirche und Geld erfahren Sie auf der Seite www.kircheundgeld.de.
Hier finden Sie auch einen Internetrechner, mit dem Sie Ihre Kirchensteuer berechnen können.